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Vergiftungen: das Wichtigste auf einen Blick



Bei einer Vergiftung gelangen Substanzen in den Körper, die ihn schädigen. Je nach Substanz kann das auch tödlich sein. Was bei einer Vergiftung wichtig ist.



Baby holt Putzmittel aus dem Schrank. © iStock
Vergiftungen machen rund 20 Prozent aller Notarzteinsätze aus. Die Betroffenen sind in der Mehrzahl Kinder im Alter von zehn Monaten bis vier Jahren. Ihr „Forscherdrang“ macht sie besonders anfällig. Sieht etwas bunt aus, riecht appetitlich oder einfach interessant, stecken sie es rasch in den Mund. Nach Angaben der Vergiftungsnotrufzentralen werden pro Jahr in Deutschland rund 120.000 Vergiftungen bei Kindern verzeichnet. Die häufigsten Ursachen von Vergiftungen sind bei dieser Altersgruppe Haushaltsreiniger, Medikamente und Kosmetika.

Mehr über Ursachen und Risikofaktoren von Vergiftungen lesen Sie hier.
Erste Hilfe bei Vergiftungen: Hier finden Sie einen Ratgeber und Selbsthilfe zum Thema.

Verschiedene Auswirkungen

Die Wirkungen der verschiedenen giftigen Stoffe können dabei sehr unterschiedlich sein. Häufige Symptome sind Übelkeit, Magenkrämpfe, Erbrechen, Schwindel, Kopfschmerzen, Herzrasen, Atemnot, Fieber und Bewusstlosigkeit. Um Ihr Kind vor einer Vergiftung zu schützen, sollten Sie unbedingt alle gefährlichen Substanzen für das Kind unerreichbar aufbewahren, das heißt in entsprechender Höhe oder unter Verschluss.

Hier lesen Sie mehr über die Symptome einer Vergiftung.

Verdeckter Suizidversuch

Vergiftungen bei Erwachsenen werden hauptsächlich durch Medikamente, Alkohol oder andere Drogen ausgelöst. Dabei handelt es sich häufig um Suizidversuche. Ob also absichtlich eingenommen wie in diesen Fällen, oder unabsichtlich wie bei Kindern, immer ist bei einer Vergiftung rasche Hilfe wichtig. Ansprechpartner sind die Giftnotrufzentralen oder der Notarzt. Die medizinische Bezeichnung für Vergiftung lautet „Intoxikation“, das Gift „Toxin“.
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