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Vitalstoffe für Haut, Haare & Nägel
Zu einer schönen Haut, kräftigem Haar und festen Nägeln können Sie selbst viel beitragen: Ausreichender Lichtschutz, regelmäßige Hautpflege und der Verzicht auf Nikotin helfen der Haut, länger schön zu bleiben. Doch auch die richtige Ernährung und eine ausreichende Versorgung mit Vitalstoffen ist wichtig. Beispielsweise haben australische, griechische und schwedische Forscher herausgefunden, dass Menschen, die häufig Fisch, Gemüse, Hülsenfrüchte und fettarme Milchprodukte essen, weniger Falten haben. Besonders wirksam gegen Falten scheinen demnach die Nahrungsinhaltsstoffe Kalzium, Zink, Vitamin C, Magnesium, Phosphor und Eisen zu sein. Grundsätzlich sollten Sie aber alle Vitalstoffe in ausreichender Menge zu sich nehmen, die Haut, Haare und Nägel für ihren Stoffwechsel brauchen: Vitamin A: Vitamin A (Retinol) ist für die normale Entwicklung von Gewebe und insbesondere für die Zellerneuerung der Haut wichtig. Es glättet die Haut und beugt Austrocknung und Abschuppung vor. Außerdem sorgt es für kräftige Haare und Fingernägel. Vitamin A gehört zur Gruppe der sogenannten Antioxidantien, da es schädigende freie Radikale im Körper neutralisieren kann. Vitamin A ist häufig in Hautcremes enthalten. Auch Betacarotin kann eingesetzt werden. Es ist eine Vitaminvorstufe und wird im Darm zu Vitamin A umgewandelt. Es unterstützt beispielsweise den hauteigenen Sonnenschutz. Vitamin E: Vitamin E schützt unseren Körper – ebenso wie Vitamin A – vor dem Angriff der sogenannten freien Radikale, die durch Rauchen, Alkohol und UV-Strahlen entstehen. Diese aggressiven Substanzen sind mitverantwortlich dafür, dass Zellen altern und sich Falten bilden. Vitamin E spendet der Haut Feuchtigkeit, macht sie glatt und geschmeidig und sorgt für eine ausreichende Durchblutung. Daneben hat es eine beruhigende und entzündungshemmende Wirkung. Vitamin E ist deshalb in vielen Kosmetika enthalten. Vitamin B-Komplex:B-Vitamine sind wasserlöslich. Da der Körper sie nicht speichern kann, müssen sie täglich neu aufgenommen werden. Vor allem Panthenol und Biotin sind für Haare und Haut wichtig. Das Provitamin B5 (Panthenol) bindet Feuchtigkeit, glättet und beruhigt die Haut, wirkt entzündungshemmend und fördert die Regeneration. Außerdem unterstützt es das Haarwachstum. Biotin (Vitamin H) gilt als das Schönheitsvitamin schlechthin für Haare, Haut und Fingernägel. Es wird daher auch häufig zur Behandlung von Haarausfall, brüchigen Fingernägeln oder schuppenden Hauterkrankungen eingesetzt. Vitamin C: Vitamin C hält das Bindegewebe elastisch und straff, regt das Haarwachstum an und reguliert die Pigmentbildung. Weil es am Aufbau der kollagenen Fasern beteiligt ist, hilft es dem Bindegewebe, Feuchtigkeit zu speichern. Daneben stärkt es das Immunsystem. Zink: Zink ist wichtig für die reguläre Schichtung der Haut, für die Wundheilung und den Aufbau des Haarkeratins. Zinkmangel führt daher zu schuppenden, entzündlichen Hautveränderungen und Haarausfall. Auch leichte Akneformen sprechen gut auf die Behandlung mit Zink an. Äußerlich wird Zink vor allem in der Wundversorgung eingesetzt. Eisen: Eisenmangel verursacht häufig Haarausfall. Außerdem erscheint die Haut fahl und blass, die Nägel werden brüchig. Phytoöstrogene: Pflanzliche Östrogene wie die Isoflavone aus Soja und Rotklee haben schwache östrogenartige Wirkung und können die Hautalterung positiv beeinflussen. Kieselerde: Die in Kieselerde enthaltene Kieselsäure unterstützt das Feuchtigkeitsbindungsvermögen der Haut. Sie gilt als wichtige Gerüstsubstanz für Haut, Nägel, Zähne, Knochen und Bindegewebe.
Ernährung – Sonstige Vitalstoffe
Neben Vitalstoffen wie Mineralstoffen, Vitaminen, Aminosäuren, Antioxidantien und essenziellen Fettsäuren ist noch eine Reihe weiterer Vitalstoffe für einen gesunden Organismus von Bedeutung – zum Beispiel Bromelain, Coenzym Q10, Glutathion, L-Carnitin, Lecithin und Papain. Bromelian – Enzym mit entzündungshemmender Wirkung Bromelain ist ein Enzym, das reichlich in der Ananas enthalten ist. In der Lebensmittelindustrie wird Bromelain wegen seiner eiweißspaltenden Wirkung als Zartmacher für Fleisch eingesetzt. Seine antientzündliche Wirkung macht man sich in der Medizin zunutze: zum Beispiel nach Sportverletzungen, Prellungen oder Operationen. Aber auch bei Verdauungsstörungen und zur Verstärkung einer Antibiotikatherapie kann Bromelain eingesetzt werden. Coenzym Q10 – Enzym mit antioxidativer Wirkung Coenzym Q10 wird auch als Ubichinon bezeichnet, was darauf zurückzuführen ist, dass es in tierischen und pflanzlichen Organismen ubiquitär (also überall) vorhanden ist. Es wurde erstmals 1957 aus Rinderherzen isoliert. Coenzym Q10 ist ein essenzieller Bestandteil der Mitochondrien in den Zellen, die für die Energiegewinnung verantwortlich sind. Ein Mangel an Coenzym Q10 macht sich daher in einer verminderten zellulären Leistungsfähigkeit und erhöhtem oxidativen Stress in den Mitochondrien bemerkbar. Besonders reich an Ubichinon sind Fleisch, Fisch, Eier und kaltgepresste Pflanzenöle (zum Beispiel Weizen- und Maiskeimöl). Physiologischerweise nimmt die körpereigene Q10-Produktion im Laufe des Alters ab, man hat jedoch auch bei Menschen mit Herzerkrankungen, Diabetes mellitus, Krebs oder AIDS erniedrigte Werte gefunden. Bei Herzerkrankungen wie Angina pectoris oder chronischer Herzinsuffizienz wurden durch Q10-Gabe deutliche Verbesserungen festgestellt. Coenzym Q10 wirkt wie Vitamin E, C und Selen antioxidativ. Da diese Oxidantien sich gegenseitig regenerieren, ist die gemeinsame Wirkung wesentlich größer als die Summe ihrer Einzelwirkungen. Glutathion und Glutathionperoxidase Glutathion ist eine schwefelhaltige Verbindung, bestehend aus den Aminosäuren Cystein, Glycin und Glutaminsäure. Glutathion ist an zahlreichen Stoffwechselprozessen beteiligt und deshalb für den Organismus äußerst wichtig. Als Bestandteil der Glutathionperoxidase schützt es Zellen und verschiedene andere Strukturen vor der Oxidation, wirkt also antioxidativ. Zum anderen spielt Glutathion eine wichtige Rolle für das Immunsystem, reguliert die Stickstoffbilanz und die Entgiftung und übt so einen schützenden Effekt auf die Leber aus. Aufgrund des erhöhten Bedarfs wird es beispielsweise eingesetzt bei hoher körperlicher Belastung, AIDS, Krebs, Chemo- oder Strahlentherapie. L-Carnitin – zentrale Rolle beim Fettstoffwechsel L-Carnitin spielt eine zentrale Rolle beim Fettstoffwechsel und hat insbesondere in den vergangenen Jahren von sich Reden gemacht. Der menschliche Körper kann L-Carnitin aus den Aminosäuren Methionin und Lysin selbst bilden, man hat aber Menschen mit angeborenem Mangel gefunden. Dieser zeigt sich in Muskelschwäche und einer erhöhten Fettmasse. L-Carnitin wird benötigt, um langkettige Fettsäuren für die Energiegewinnung bereitzustellen. Neben der Verbesserung der Energieversorgung aktiviert es auch das Immunsystem. L-Carnitin nehmen wir hauptsächlich über Fleischkost zu uns, der Bedarf liegt bei 100 bis 300 Milligramm pro Tag. L-Carnitin hat vor allem in Sportlerkreisen für Furore gesorgt. Bei Sportlern wurde durch die regelmäßige Einnahme eine Leistungssteigerung beobachtet. L-Carnitin ist aber auch bei der Behandlung von Übergewicht eingesetzt worden. Dort bringt es den gewünschten Effekt allerdings nur, wenn neben einer Diät auch auf vermehrte körperliche Betätigung geachtet wird. Lecithin zur Verbesserung der Gedächtnisleistung Lecithine werden auch als Phosphatide oder Phospholipide bezeichnet und umfassen eine Gruppe von zirka 70 fettähnlichen Stoffen. Lecithin findet sich neben Sojabohnen in Erdnüssen, Weizenkeimen, Leber und Eigelb. Untersuchungen deuten darauf hin, dass Lecithin die Gedächtnisleistung verbessern kann. Außerdem hat man in einigen Studien eine Senkung erhöhter Cholesterinspiegel und eine Verbesserung des Hautzustandes erreichen können. Papain – Enzym mit heilender Wirkung Das Enzym des Melonenbaums gehört ebenfalls zu den eiweißspaltenden Enzymen und wirkt ähnlich wie Bromelain: Es fördert die Wundheilung, wirkt antientzündlich und bekämpft Durchblutungs- und Verdauungsstörungen. Wie der Name vermuten lässt, ist Papain in der Papaya enthalten. Gesunde Ernährung statt Nahrungsergänzungsmittel Zu allen diesen Substanzen gibt es viele Studien, die die Wirksamkeit der Mittel bestätigen sollen. Oft wird allerdings aufgrund mangelhafter Studiendesigns deren Aussagekraft angezweifelt. Bevor man diese Mittel einnimmt, sollte man sich deshalb ein Bild über die Notwendigkeit, das Risiko von Nebenwirkungen und die Wirksamkeit machen. Eine gesunde, und vollwertige Ernährung macht die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln überflüssig.
Akne – Vitamin A/Vitalstoffe
Bestimmte Mikronährstoffe – auch Vitalstoffe genannt – können positive Auswirkungen auf den Verlauf der Akne haben. Bitte beachten Sie dabei immer: Die Behandlung der Akne sollte immer durch einem Arzt erfolgen. Diese Mikronährstoffe haben einen Einfluss auf den Verlauf der Akne Zink ist für viele Enzymsysteme notwendig. Außerdem beeinflusst der Vitalstoff Zink den Testosteronstoffwechsel und damit die Talgproduktion sowie das Wachstum der akneauslösenden Bakterien. Zink ist insbesondere bei leichten, entzündlichen Akneverläufen wirksam. Es sollte jedoch nie ohne ärztlichen Rat eingenommen werden, da eine Überdosierung zu gesundheitlichen Problemen führen kann. Vitamin A wird vor allem in Form von Retinoiden (Vitamin-A-Abkömmlingen) bei schwereren Akneformen therapeutisch eingesetzt. Da diese Behandlung schwerwiegende Nebenwirkungen (vor allem auf ein ungeborenes Kind) haben kann, darf sie nur durch einen Arzt durchgeführt werden. Möglicherweise haben auch Pantothensäure und Antioxidantien wie Selen und Vitamin E einen positiven Einfluss auf die Haut bei Akne. Negativ können sich dagegen hohe Dosen an B-Vitaminen und eine hohe Zufuhr an gesättigten Fettsäuren auswirken.
Ernährung – Vitalstoffe/spezielle Krankheiten
Bei vielen Erkrankungen spielt eine gezielte Vitalstoffversorgung eine wichtige Rolle. Dabei werden Vitalstoffe sowohl in der Vorbeugung als auch in der begleitenden Therapie eingesetzt. Ein Beispiel ist der Einsatz von Omega-3-Fettsäuren nach einem Herzinfarkt oder die Gabe von Vitamin D und Kalzium bei Osteoporose. Vitalstoffe für die Augen, Vitalstoffe für den Darm, Vitalstoffe bei Diabetes mellitus, Vitalstoffe für die Haut, Vitalstoffe für Herz und Kreislauf, Vitalstoffe für Knochen und Gelenke, Vitalstoffe bei Krebs, Vitalstoffe bei neurologischen Erkrankungen
Ernährung – Anti-Aging-Vitalstoffe | Das Hormon Östrogen
Östrogene (und Gestagene) werden schon seit Jahrzehnten als Hormonersatztherapie während und nach den Wechseljahren der Frau eingesetzt. Dadurch werden typische Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen, Schlafstörungen oder Depressionen vermindert und die altersbedingte Hautalterung wird gebremst. Zudem wird das Risiko für Osteoporose, Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall sowie vermutlich auch das Risiko für Alzheimer-Demenz gesenkt. Risiken und positive Wirkungen der Therapie Neuere Studien aus den USA haben allerdings die Risiken dieser Therapie verdeutlicht: Bei den behandelten Frauen zeigten sich teilweise deutlich häufiger Brustkrebs und Thrombosen, auch die Zahl der Herzinfarkte und Schlaganfälle hatte zugenommen. Gerade in den letzten beiden Punkten hatte man sich jedoch eine Risikosenkung erhofft. Die Wirkung der Östrogene auf das Herz-Kreislauf-System lässt sich momentan also noch nicht abschließend beurteilen. Als positive Wirkungen ließen sich dagegen weniger Darmkrebserkrankungen und Knochenbrüche feststellen. Ob eine Hormontherapie mit Östrogenen – eventuell in Kombination mit Gestagenen – gerechtfertigt ist und Frauen tatsächlich von einer solchen Behandlung profitieren, muss im Einzelfall je nach Beschwerden und Gesundheitsstatus geklärt werden. Sojareiche Ernährung Als Alternative bietet sich eine Umstellung der Ernährung an. So kann man beispielsweise über eine sojareiche Ernährung vermehrt Isoflavone aufnehmen, die eine phytoöstrogene Wirkung haben. Die Wirkung natürlich vorkommender Phytohormone lässt sich im Körper erzielen, wenn man diese im Rahmen einer gesunden Ernährung im Nährstoffverbund mit anderen Stoffen zu sich nimmt. Die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln erreicht in der Regel nicht die gewünschte Wirkung und ist oft mit Nebenwirkungen verbunden.
Vitalstoffe – Wechseljahre
Mit den Wechseljahren beginnt für Frauen eine neue Lebensphase: Die Fruchtbarkeit geht zu Ende und die Produktion der weiblichen Geschlechtshormone in den Eierstöcken nimmt allmählich ab. Die in diesem Zusammenhang auftretenden Hormonschwankungen machen sich in verschiedener Form bemerkbar – zum Beispiel: treten typische Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen, Schweißausbrüche oder Schlafstörungen auf, werden die Haut und das Bindegewebe schlaffer, nehmen Falten zu, werden die Haare dünner, nimmt die Knochendichte ab. Interessanterweise leiden asiatische Frauen sehr viel seltener unter Wechseljahresbeschwerden als Frauen in Europa. Dies wird vor allem auf die sojareiche Ernährung in asiatischen Ländern zurückgeführt. Soja und Sojaprodukte wie Tofu, Miso oder Sojamilch enthalten sogenannte Phytoöstrogene, also pflanzliche Hormone mit schwacher östrogenartiger, aber auch antiöstrogener Wirkung. Diese wirken sich offenbar günstig auf Wechseljahresbeschwerden aus. Für die Zeit der Wechseljahre spielen folgende Vitalstoffe eine Rolle: Phytoöstrogene: Die bekanntesten Phytoöstrogene sind Isoflavone, Lignane und Coumestane. Isoflavone wirken antioxidativ und haben einen positiven Einfluss auf das Herz-Kreislauf-System. Auch positive Effekte auf leichte Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen, Schlafstörungen und depressive Verstimmungen werden vermutet. Relativ gut gesichert ist, dass Isoflavone vor der Entwicklung einer Osteoporose schützen. Antioxidantien: Vitamin A, C, E sowie Carotinoide wirken antioxidativ und schützen so vor vorzeitiger Alterung und chronischen Erkrankungen. Kalzium und Vitamin D3: Diese beiden Vitalstoffe schützen vor Osteoporose. Omega-3-Fettsäuren: Sie schützen vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen und stärken das Immunsystem.
Osteoporose – Vitalstoffe
Die Osteoporose ist eine häufige Erkrankung. In Deutschland sind schätzungsweise sechs Millionen Menschen davon betroffen, zirka 80 Prozent davon sind Frauen. Die Osteoporose ist gekennzeichnet durch eine Verringerung der Knochendichte und Störungen in der Knochenstruktur. Dadurch sind die Knochen poröser und weniger belastbar, das Risiko für Knochenbrüche steigt. Die richtige Ernährung spielt bei Osteoporose eine äußerst wichtige Rolle. Nicht nur Vitamin D und ausreichende Bewegung sind wichtig, um der Krankheit vorzubeugen und sie zu behandeln. Auch weitere Mineralstoffe – im Volksmund auch als Vitalstoffe bezeichnet – fördern die Knochengesundheit. Folgende Mineralstoffe sind für die Knochengesundheit bedeutsam: Kalzium: Kalzium ist Hauptbestandteil der Knochen und sollte daher ausreichend aufgenommen werden – am besten mehrmals täglich. Ein hoher Kochsalzkonsum, eine phosphat- und oxalatreiche Ernährung sowie viel tierisches Eiweiß (Milch und Milchprodukte, Fleisch, Wurst) tragen zu einer verminderten Kalziumaufnahme aus der Nahrung beziehungsweise einer verstärkten Kalziumausscheidung über die Niere bei. Vitamin D: Es fördert die Aufnahme von Kalzium in den Knochen. Im Alter und bei geringer Sonneneinwirkung reicht die körpereigene Vitamin-D-Produktion in der Haut allerdings oftmals nicht aus. Magnesium: Magnesium ist ebenfalls wesentlicher Knochenbestandteil. Bei Osteoporose-Patienten findet man in der Regel einen niedrigen Magnesiumgehalt im Blutserum und im Knochen. Eine ausreichende Zufuhr begünstigt die Knochenfestigkeit dagegen günstig. Unter Magnesiumtherapie nimmt die Knochendichte bei Osteoporose-Patientinnen deutlich zu. Vitamin K: Vitamin K fördert die Knochenneubildung und verringert den Kalziumverlust über die Niere. Studien belegen, dass Personen mit niedrigen Vitamin-K-Spiegeln mehr Knochenschwund aufweisen. Im Gegensatz dazu treten bei Personen mit hoher Vitamin-K-Zufuhr deutlich weniger Oberschenkelhalsbrüche auf. Vitamin C und Vitamin B6: Sie sind für die Kollagenbildung in den Knochen wichtig und tragen damit auch zu deren Stabilität bei. Vitamin C ist außerdem für die Umwandlung von Vitamin D aus Vorstufen wichtig. Auch Zink, Mangan, Bor und Kupfer können einen Beitrag zu mehr Knochendichte leisten. Bitte beachten Sie: Die Behandlung einer Osteoporose sollte grundsätzlich durch einen Arzt erfolgen. Bei einer ausgewogenen Ernährung ist in unseren Breiten meistens kein Zusatz von Mineralstoffen notwendig.
Ernährung – Mikronährstoffe
Zu den Mikronährstoffen – in der Allgemeinsprache auch Vitalstoffe genannt – zählen Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, Fettsäuren und sekundäre Pflanzenstoffe. Sie sind wichtig, damit unser Körper gesund bleibt und spielen besonders für das Immunsystem eine bedeutende Rolle. In neuerer Zeit rückte der präventive, also krankheitsvorbeugende Effekt der Mikronährstoffe mehr und mehr in den Vordergrund: Zum Beispiel trägt eine vitamin- und ballaststoffreiche Ernährung dazu bei, das Darmkrebsrisiko zu senken. Aber auch das Herz-Kreislauf-System profitiert von einer ausreichenden Versorgung mit den richtigen Vitalstoffen. Vitalstoffe für Schönheit und Gesundheit Eine ausreichende Versorgung mit Mikronährstoffen unterstützt auch das gute Aussehen. Schöne Haut, strahlende Augen, glänzende Haare und feste Fingernägel sind die äußeren Zeichen einer guten Mikronährstoffversorgung. Ein Mangel an Mikronährstoffen kann dagegen Einschränkungen bei der Leistungsfähigkeit und des Wohlbefindens bis hin zu schwerwiegenden, lebensbedrohlichen Erkrankungen mit sich bringen. Um den Körper optimal zu unterstützen, sollten Sie daher auf eine regelmäßige und ausreichende Zufuhr aller wichtigen Vitalstoffe achten. Dabei ist es wichtig, den jeweiligen individuellen Bedarf zu berücksichtigen. In besonderen Situationen wie einer Schwangerschaft oder bei Leistungssport besteht ein erhöhter Bedarf.
Schuppenflechte – Ernährung/Vitalstoffe
Schuppenflechte (Psoriasis) ist eine chronisch entzündliche Hauterkrankung, die mit typischen Rötungen und Schuppungen einhergeht. Verschiedene Ernährungsfaktoren können zu einer Verschlechterung des Hautzustands führen. Dazu gehören insbesondere Alkohol oder individuelle Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Zudem wirkt sich Arachidonsäure negativ auf die Schuppenflechte aus. Sie ist vor allem in tierischen Lebensmitteln enthalten. Die Ernährung bei Schuppenflechte sollte deshalb eher arm an Wurst, Fleisch, Milch und Eiern sein.Eine allgemeine Empfehlung für eine spezielle Psoriasisdiät gibt es jedoch nicht. Betroffene sollten auf eine ausgewogene und vitaminreiche Kost achten. Oft wird hierdurch auch eine Gewichtsregulierung erreicht. Folgende Mineralstoffe können einen Einfluss auf die Psoriasis haben: Omega-3-Fettsäuren: Diese Fettsäuren haben mehrere positive Wirkungen auf die erkrankte Haut: Sie reduzieren das Entzündungsgeschehen, indem sie entzündungsfördernde Leukotriene (Botenstoffe) hemmen. Außerdem tragen sie dazu bei, die häufig gleichzeitig erhöhten Triglyzerid-Spiegel im Blut zu senken und die Verträglichkeit von Psoriasismedikamenten zu verbessern. VitamineVitamine wie Vitamin D, A, und E unterstützen die Bekämpfung der Schuppenflechte. Allerdings können bei einer Überdosierung Schäden entstehen. Statt Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen, ist es deshalb besser, den Körper über eine gesunde Ernährung ausreichend mit Vitaminen zu versorgen. Die täglich empfohlene Dosis an Vitamin E findet sich beispielsweise in einem Esslöffel Sonnenblumenöl oder einem Teelöffel Weizenkeimöl. Die Tagesdosis Vitamin A ist in 100 Gramm gekochtem Spinat enthalten. Auch Karotten, Tomaten, Paprika, Zitrusfrüchte und Milchprodukte enthalten viel Vitamin A. Vitamin D findet sich in Fisch – vor allem in fetten Kaltwasserfischen wie Hering, Makrele, Lachs und Thunfisch – und in Eiern sowie Milchprodukten. Zink: Es gibt Hinweise, dass Zink die entzündlichen Vorgänge bei Psoriasis bremsen kann.Bitte beachten Sie: Die Behandlung einer Psoriasis sollte grundsätzlich durch einen Arzt erfolgen.
Neurodermitis – Vitalstoffe
Neurodermitis – auch atopisches Ekzem genannt – gehört zu den Erkrankungen des atopischen Formenkreises, denen auch das allergische Asthma und der Heuschnupfen angehören. Bei der Ernährung spielen vor allem Nahrungsmittelallergien als auslösende Faktoren eine zentrale Rolle. Allerdings findet sich nur bei einer Minderheit der Patienten eine Nahrungsmittelallergie. Nach Austestung sollten dann die entsprechenden Lebensmittel gemieden werden. Häufig werden auch bestimmte Fettsäuren und Mineralstoffe als positiv für Neurodermitiker beschrieben: Gamma-Linolensäure soll bei Neurodermitis zum Beispiel antientzündlich wirken. Eingesetzt wird diese Fettsäure in Form von Nachtkerzen- oder Borretschöl. Die Leitlinien zur Behandlung von Neurodermitis sprechen allerdings keine Empfehlung für die Gabe von Borretsch- oder Nachtkerzenöl aus. Auch das Auftragen von Linolensäure oder die intravenöse Gabe von n-3-Fettsäuren wird nicht empfohlen.   Zink soll die entzündlichen Veränderungen an der Haut verringern. Probiotische Bakterien fördern eine ausgeglichene Darmflora, die für ein intaktes Immunsystem wichtig ist. Dadurch sollen sie auch allergische Erkrankungen wie Neurodermitis positiv beeinflussen. In den Leitlinien wird jedoch auch der Einsatz von Zink und probiotischen Bakterien nicht empfohlen. Bitte beachten Sie: Die Behandlung von Neurodermitis sollte grundsätzlich durch einen Arzt erfolgen.